Eine wechselvolle Hotelgeschichte

 

 

 

Im Jahr 1862 erwirbt der Baron von dem Bussche-Streithorst Ländereien in Stecklenberg. Seine Familie gehört zum deutschen Uradel und wird bereits 1225 erstmals urkundlich erwähnt.

 

 

 

 

 

35 Jahre später beginnt der Bau des Schlosses. Der Baron verstirbt und der Witwensitz für seine Frau Helene Freifrau von dem Bussche-Streithorst, geborene von Hardenberg, wird 1898 vollendet. Dienstmädchen, Jäger, Köche, Gärtner und Tagelöhner bewirtschaften das Landgut.

 

 

 

 

Nach dem Tod der Gräfin bewohnt ihre Schwiegertochter Gertrud mit ihrer Familie das Schloss. 1923 führen finanzielle Schwierigkeiten zur Zwangsversteigerung des Besitzes. Die Flächen werden den umliegenden Gemeinden zugewiesen. Teile des Schlosses werden verpachtet.

 

 

 

 


Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Enteignung wird das Schloss zum Eigentum der damaligen DDR. Es dient nun als Erholungsheim des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds. Vor allem Kinder verbringen hier ihre Ferien.

 

 

 

 


1989 fällt die innerdeutsche Mauer. Das Schloss steht nun leer und verfällt. Zehn Jahre später erwirbt die Familie Pinnow das Anwesen und saniert es liebevoll. 2004 wird das Schloss als Hotel eröffnet.

 


 

Die Verwandlung der verfallenen Ruine zum Märchenschloss ist hier in Vorher-Nachher-Bildern zu sehen:

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© Schlosshotel Stecklenberg